Paul Rathnow

5. Oktober 1918, Berlin – 7. September 1940
Der Hilfs­schlosser Paul Rath­now und der Arbeiter Heinz Kauf­mann rauben zwischen 1934 und 1936 Homo­sexuelle im Berliner Hum­boldt­hain aus. Anfang Februar 1939 werden beide festge­nommen.
Das Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Paul Rathnow und Heinz Kauf­mann am 22. Juli 1940 rück­wirkend auf Grund­lage der am 5. September 1939 erlassenen „Verord­nung gegen Gewaltver­brecher” zum Tode. Beide werden am 7. September 1940 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Rathnow

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor des Sondergerichts I gegen Paul Rathnow, Heinz Kaufmann und andere Personen vom 22. Juli 1940

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 305/8

Gnadenheft mit Gnadengesuch von Paul Rathnow für seinen gleichnamigen Sohn vom 24. Juli 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 305/12

Sterbeurkunde von Paul Rathnow vom 7. September 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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