André Regardin

2. Februar 1920, Dijon – 25. August 1943
André Regardin

Erkennungsdienstliche Aufnahme von André Regardin

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16794

André Regardin absol­viert nach dem Besuch der Volks­schule eine Lehre zum Bäcker. Im Oktober 1942 kommt er als fran­zösischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land, wo er in Berlin bei einem Bäcker­meister in seinem Beruf arbeitet.
Am 12. Februar 1943 meldet sich André Regardin krank und erscheint danach nicht mehr zur Arbeit. Er wird fest­genommen und vom Amts­gericht wegen „Arbeits­verweigerung“ zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung beteiligt sich Regardin im April 1943 an drei Einbruch­diebstählen. Das Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung“ zum Tode.
Der 23-jährige André Regardin wird am 25. August 1943 in der Strafan­stalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Regardin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen André Regardin, 29. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16793

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von André Regardin, 25. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16793

Sterbeurkunde von André Regardin vom 26. August 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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