Friedrich Rehmer
Im Juni 1941 wird er zur Wehrmacht eingezogen und im Oktober 1941 an der Ostfront verwundet. Er kommt im Januar 1942 in das Reserve-Lazarett nach Berlin-Britz.
Von hier aus nimmt er seine durch die Einberufung unterbrochenen Vorbereitungen für die Reifeprüfung wieder auf. Er lernt an der Abendschule Ursula Götze, Otto Gollnow, Fritz Thiel und Liane Berkowitz kennen. Über sie kommt er in Kontakt zu weiteren Mitgliedern der Roten Kapelle wie John Rittmeister und Harro Schulze-Boysen. Unter Insassen des Lazaretts verbreitet Rehmer illegale Schriften.
Er wird am 29. November 1942 festgenommen, am 18. Januar 1943 vom 2. Senat des Reichskriegsgerichts zum Tode verurteilt und am 13. Mai 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Friedrich Rehmer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Feldurteil gegen Heinz Strelow, Friedrich Rehmer und andere, 18. Januar 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA) III Nr. 525/42
Ankündigung der Hinrichtung von Friedrich Rehmer, 13. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA) III Nr. 525/42
Sterbeurkunde von Friedrich Rehmer vom 14. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















































