Karl Reichenberger
Einer im Juni 1940 durch das Amtsgericht Neustettin gesprochenen fünfzehnmonatigen Haftstrafe kann er sich durch Flucht während eines Transports entziehen. Am 22. Mai 1942 wird Karl Reichenberger unter Vorwurf des mehrfachen Betrugs und Heiratsschwindels in Königswinter festgenommen.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 16. April 1943 auf Basis von § 1 des Gesetzes vom 4. September 1941 als „gefährlichen Gewohnheitsverbrecher” zum Tode. Karl Reichenberger wird am 1. Juni 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Reichenberger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Reichenberger vom 16. April 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2938
Bescheid über die Hinrichtung von Karl Reichenberger, 1. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2938
Sterbeurkunde von Karl Reichenberger vom 2. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









