Herbert Reinert

5. Februar 1906, Berlin – 22. September 1944
Herbert Reinert

Herbert Reinert

Landesarchiv Berlin C Rep. 118-01, Nr. 7324

Herbert Reinert erlernt das Schlosserhandwerk. Er gehört zwischen 1924 und 1933 dem Arbeitersportverein Fichte an und sympathisiert mit der KPD. Von 1930 bis 1934 ist er arbeitslos und erhält dann eine Beschäftigung als Bauhilfsarbeiter bei der Reichsautobahn. Seit 1936 ist er technischer Revisor bei Daimler-Benz.
Herbert Reinert schließt sich der illegalen Widerstands­gruppe „Kampfbund” um Erich Prenzlau an, die ihren Schwerpunkt bei den Daimler-Benz-Betrieben in Berlin-Marienfelde und in Genshagen (Kreis Teltow) sowie in Niederlehme hat.
Herbert Reinert wird am 16. Juli 1943 festgenommen. Am 24. August 1944 verurteilt ihn das Kammergericht Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Er wird am 22. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Herbert Reinert

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des Kammergerichts Berlin gegen Hans Schwenke, Herbert Reinert und andere, 25. Mai 1944

Bundesarchiv R 3017/17662

Sterbeurkunde von Herbert Reinert vom 23. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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