Adolf Rembte
Im Sommer 1931 lehrt Adolf Rembte an der Reichsparteischule der KPD in Berlin-Fichtenau. Anfang Juni 1932 wird er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt. Durch eine Amnestie kommt er im Dezember 1932 frei.
Im Mai 1933 ist er zunächst Leiter der illegalen Bezirks­leitung der KPD Halle-Merseburg und übernimmt an­schließend die Leitung im Bezirk Niederrhein. Seit Mai 1934 ist er dann Mitglied der illegalen Landesleitung in Berlin. Ende 1934 wird Rembte von Wilhelm Pieck nach Moskau gerufen, um als Vertreter der Landesleitung die neue Linie im Politbüro zu unterstützen, die er anschließend personell in Berlin umsetzen soll.
Adolf Rembte wird kurz nach seiner Rückkehr nach Deutschland gemeinsam mit Robert Stamm und Max Maddalena am 27. März 1935 bei einem geheimen Treffen festgenommen. Nach zweijähriger Untersuchungshaft wird er am 4. Juni 1937 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. November 1937 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Adolf Rembte
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Adolf Rembte, Robert Stamm und drei weitere Angeklagte, 4. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/5795
Ablehnung einer Begnadigung von Adolf Rembte, 22. Oktober 1937
Bundesarchiv R 3017/29932
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Adolf Rembte und Robert Stamm, 4. November 1937
Bundesarchiv R 3017/29933
Bekanntmachung der Hinrichtung von Adolf Rembte und Robert Stamm, 4. November 1937
Bundesarchiv R 3017/29932








































































