Marcel Remy

22. Januar 1923, Bouxières – 15. September 1944
Der französische Dreher Marcel Remy kommt als „Zivilarbeiter” nach Berlin. Zusammen mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangs­arbeiter begeht er mehrere Geschäftseinbrüche.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Marcel Remy. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Marcel Remy wird am 15. September 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Marcel Remy

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils, 9. September 1944

Landesarchiv Berlin A Rep. 355, Nr. 1695

Sterbeurkunde von Marcel Remy vom 16. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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