Jacobus Rens

29. Oktober 1916, Rotterdam – 9. März 1943
Jacobus Rens wird am 29. Oktober 1916 in Rotterdam geboren und arbeitet später als Kraftwagen­sfahrer und in der Fahrrad­reparatur­werkstatt seines Bruders. Im Juni 1941 kommt er als „Zivil­arbeiter” nach Berlin, wo er zu­nächst als Koch und anschließend als Packer in der Nähr­mittel­fabrik von Knorr beschäf­tigt ist. Er ist verhei­ratet und hat ein dreijähriges Kind.
Rens wird vom Sonder­gericht II bei dem Landgericht Berlin am 4. Februar 1943 nach der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Er soll „in zahlreichen Fällen unter Ausnutzung der beson­deren Kriegsver­hältnisse Handtaschen und Reise­gepäck aus Fern­zügen am Anhalter Bahnhof in Berlin gestohlen” haben.
Jacobus Rens wird am 9. März 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jacobus Rens

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteils des Sondergerichts II Berlin gegen Jacobus Rens vom 4. Februar 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3666

Übersetzung des Abschiedsbriefs von Jacobus Rens an seine Familie aus dem Zellen­gefängnis Lehrter Straße vom 11. Januar 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3666

Mitteilung über die Hinrichtung von Jacobus Rens vom 9. März 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3666

Sterbeurkunde von Jacobus Rens vom 11. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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