Raymond Renteurs
23. Juni 1920, Paris
– 25. August 1944
Der gelernte Mechaniker Raymond Renteurs dient fünf Jahre bei der französischen Marine und verbringt sechs Monate in britischer Kriegsgefangenschaft. Im November 1942 kommt Renteurs als „Zivilarbeiter” nach Deutsch­land und arbeitet bei der Veltener Maschinenbau AG.
Renteurs legt seine Arbeit am 15. April 1944 nieder und begeht gemeinsam mit zwei anderen Franzosen Einbruchdiebstähle in Berlin. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt Renteurs dafür am 28. Juli 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 24-jährige Raymond Renteurs am 25. August 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Renteurs legt seine Arbeit am 15. April 1944 nieder und begeht gemeinsam mit zwei anderen Franzosen Einbruchdiebstähle in Berlin. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt Renteurs dafür am 28. Juli 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 24-jährige Raymond Renteurs am 25. August 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Raymond Renteurs
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

