Kurt Reuter

15. Juni 1900, Leipzig-Stötteritz – 18. September 1942
Kurt Reuter wird am 15. Juni 1900 in Leipzig-Stötte­ritz geboren und ist nach der Reife­prüfung unter anderem als Kauf­mann, Volontär und im Bank­dienst tätig. Er wird 1936 wegen „Betruges“ zu einer Gefängnis­strafe verur­teilt. Im Juli 1937 geht er nach Prag und wird in der Fol­gezeit mehrfach aus der Tschecho­slowakei und ebenso aus Polen ausge­wiesen.
Reuter arbeitet seit September 1937 für den tschecho­slowa­kischen Geheim­dienst. Er versucht, neue Mitglieder anzu­werben und von ihnen vor allem Informa­tionen zu militä­rischen und rüstungs­wirt­schaft­lichen Vorgängen zu erhalten.
Kurt Reuter wird im Juni 1939 festge­nommen, vom 5. Senat des „Volks­gerichtshofs“ am 5. Juni 1942 wegen „Landes­verrats“ zum Tode verurteilt und am 18. Septem­ber 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Kurt Reuter

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Reuter vom 5. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/28169

Gesuch von Kurt Reuter um Wiederaufnahme des Verfahrens unter Berücksichtigung neuer Beweismittel vom 23. Juni 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-41-2

Sterbeurkunde von Kurt Reuter vom 18. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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