Léon Richard
27. November 1908, Delle
– 18. April 1945
Der französische Chauffeur Léon Richard kommt als „Zivilarbeiter“ nach Berlin. Zwischen Mai 1944 und März 1945 ist er am Weiterverkauf der von André Fougeron und Georges Cauchois auf einer selbstgebauten Druckmaschine hergestellten Brotmarken beteiligt.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt am 18. April 1945 insgesamt neun der 14 Ange­klagten wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ zum Tode, darunter auch Léon Richard. Die übrigen Ange­klagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Léon Richard wird noch am Tag der Urteilsverkündung im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt am 18. April 1945 insgesamt neun der 14 Ange­klagten wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ zum Tode, darunter auch Léon Richard. Die übrigen Ange­klagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Léon Richard wird noch am Tag der Urteilsverkündung im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Léon Richard
Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

