Bruno Richter
Seit April 1940 arbeitet er als Hilfs­dreher bei den Technischen Werken in Berlin-Friedenau. Am 1. Oktober 1942 wird er unter dem Vorwurf festgenommen, bei verschiedenen Händlern Schreib­maschinen gemietet und diese dann weiterverkauft zu haben. Zudem soll er mehrere Gegenstände aus dem Haushalt einer Bekannten entwendet haben.
Bruno Richter wird am 25. Juni 1943 vom Sondergericht IX bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” und als „Gewohnheitsverbrecher” zum Tode verurteilt.
Er wird am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bruno Richter
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Tenor des Urteils gegen Bruno Richter vom 28. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3375
Ablehnung eines Gnadenerweises für Bruno Richter vom 12. August 1943
Bundesarchiv R 3001/142635
Mitteilung über die Hinrichtung von Erwin Richter vom 25. August 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3375
Sterbeurkunde von Bruno Richter vom 26. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











