Bruno Richter

27. Juli 1900, Ueckermünde – 25. August 1943
Bruno Richter

Bruno Richter

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3375

Bruno Richter wächst in Uecker­münde auf, zeit­weise ist er in Fürsorge­erziehung unter­gebracht. Nach dem Besuch der Volks­schule übt er verschie­dene Tätigkeiten aus, bevor er 1918 zur Reichs­wehr ein­gezogen wird und bis 1921 beim Reiter­regiment 6 in Pase­walk dient. Seit 1919 wird er wiederholt wegen verschie­dener Delikte, vor allem kleinerer Dieb­stähle, zu Haft­strafen verurteilt.
Seit April 1940 arbeitet er als Hilfs­dreher bei den Technischen Werken in Berlin-Frie­denau. Am 1. Oktober 1942 wird er unter dem Vorwurf festge­nommen, bei verschie­denen Händlern Schreib­maschinen gemietet und diese dann weiter­verkauft zu haben. Zudem soll er mehrere Gegen­stände aus dem Haus­halt einer Bekannten entwendet haben.
Bruno Richter wird am 25. Juni 1943 vom Sonder­gericht IX bei dem Land­gericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schäd­lings­verordnung” und als „Gewohn­heits­verbrecher” zum Tode verurteilt.
Er wird am 25. August 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Bruno Richter

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Tenor des Urteils gegen Bruno Richter vom 28. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3375

Ablehnung eines Gnadenerweises für Bruno Richter vom 12. August 1943

Bundesarchiv R 3001/142635

Mitteilung über die Hinrichtung von Erwin Richter vom 25. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3375

Sterbeurkunde von Bruno Richter vom 26. August 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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