Franz Richter


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Franz Richter, 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 28, inv. č./Inv. Nr. 71
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird František Richter im Februar 1940 für die Mitarbeit in der illegalen KPČ in Kladno angeworben. Bis Ende April 1940 baut er unter seiner Leitung im Max-Schacht eine Betriebszellenorganisation auf und fungiert als Verbindungsmann zur Bezirks- und Kreisleitung. Im Mai 1940 wird er Bezirksleiter von Kladno sowie Instrukteur der Kreisleitung. Bis zu seiner Festnahme Ende März 1941 baut er die kommunistische Organisation im Kohlerevier Kladno, zu dem diverse Schächte gehören, weiter aus, und sorgt unter anderem für die Verbreitung von Flugschriften, indem er eine Materialanlaufstelle einrichtet.
Am 16. September 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Franz Richter stirbt am 29. November 1942 während der Haft im Strafgefängnis Plötzensee.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Franz Richter
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Richter vom 6. Mai 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 28, inv. č./Inv. Nr. 71
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Richter vom 16. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 28, inv. č./Inv. Nr. 71
Gnadengesuch von Franz Richter vom 19. September 1942 mit Übersetzung
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 28, inv. č./Inv. Nr. 71
Sterbeurkunde von Franz Richter vom 30. November 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





































