Friedrich Richter
1932 lässt er sich als Erwerbsloser vom tschechischen Nachrichtendienst anwerben und liefert seinem Auftraggeber Informationen aus dem deutsch-tschechischem Grenzgebiet, vor allem über die SA in Zittau und deren Beziehung zur Reichswehr. Im April 1933 tritt er zum Auskundschaften in die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO) und im Juni in die SA ein, in der er sich als stellvertretender Truppführer eines SA-Sturms betätigt.
Friedrich Richter wird am 19. Juli 1934 festgenommen und am 20. März 1935 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zusammen mit Günther Galgan zum Tode verurteilt. Beide Männer werden am 15. Februar 1937 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Friedrich Richter
Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Friedrich Richter, Günther Galgan und weitere Personen vom 20. März 1936
Bundesarchiv R 3017/34485, Bd. II
Vorbereitung der Vollstreckung der Todesstrafe an Friedrich Richter, Günther Galgan und Johannes Eggert vom 12. Februar 1937
Bundesarchiv R 3018/10778
Sterbeurkunde von Friedrich Richter vom 15. Februar 1937
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
































































































































































































