Josef Řídký
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an und wird Teil der Widerstandsgruppe um Artur Schwarz. Diese hat über den Agenten des französischen Nachrichtendiensts Miloš O. Bondy Kontakte zur geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) und organisiert unter anderem den Transfer früherer Legionäre zur sich formierenden Exilarmee im Ausland.
Josef Řídký soll nach Anweisung durch Artur Schwarz Sabotagepläne gegen den Güterverkehr nach Deutschland ausführen, eine größere gesamtstaatliche Aktion ist vorgesehen für den August 1940.
Die Gruppe wird enttarnt und Josef Řídký am 23. ai 1940 festgenommen. Am 21. November 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit Artur Schwarz und zwölf weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Josef Řídký wird am 16. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Řídký
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim „Volksgerichtshof“ gegen Artur Schwarz und andere vom 15. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Artur Schwarz und andere vom 21. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Sterbeurkunde von Josef Řídký vom 17. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























































