Heinz Riechert
Seine Mutter wird 1942 nach Theresienstadt deportiert. Einer Aufforderung, sich bei der Berliner Gestapo zu melden, kommt er nicht nach, da er befürchtet, deportiert zu werden. Er taucht unter und lebt illegal in Berlin. Mit den ebenfalls von Deportation bedrohten jungen jüdischen Männern Gerhard Redlich und Max Gottheiner gibt er sich fortan als Kriminalbeamter aus, durchsucht Wohnungen und beschlagnahmt Wertgegenstände von Juden, bis sie im Dezember 1942 gefasst werden.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt Heinz Riechert, Gerhard Redlich und Max Gottheiner am 14. Mai 1943 zum Tode.
Heinz Riechert, Gerhard Redlich und Max Gottheiner werden am 8. Juli 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Heinz Riechert
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Heinz Riechert vom 9. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





