Paul Riedel

15. September 1895, Dirschau (Tczew) – 23. November 1943
Der Klemp­ner Paul Riedel verbüßt im Straf­gefängnis Plötzen­see eine Haft­strafe, zu der ihn 1943 das Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin wegen „Sitt­lich­keits­verbrechen” verur­teilt hatte. Das Strafmaß ist nicht bekannt.
Da Häft­­linge in den Berliner Gefäng­­nissen während alliierter Luft­angriffe nicht in Sicher­heit gebracht werden, stirbt Paul Riedel wie weitere sieben Häft­linge in der Nacht zum 23. Novem­­ber 1943 in Plötzen­­see während eines Luft­angriffs in seiner Zelle.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Riedel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Paul Riedel vom 29. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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