Emil Riemer

19. Februar 1888, Dresden – 14. Januar 1943
Emil Riemer

Erkennungsdienstliches Foto von Emil Riemer, 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3261

Der mehrfach wegen Eigentums­delikten vorbestrafte Emil Riemer ist ab Juli 1941 für die Organi­sation Todt im kroatischen Agram (Zagreb) einge­setzt, wo er als Wach­mann tätig ist. Gemeinsam mit zwei weiteren Männern überfällt er im April 1942 bewaffnet ein Roma-Lager und verge­waltigt zwei Frauen.
Er wird vom Sonder­gericht IV beim Land­gericht Berlin am 20. Oktober 1942 auf der Grundlage der „Gewalt­ver­brecher­verordnung” zum Tode verurteilt und am 14. Januar 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Emil Riemer

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

Sterbeurkunde von Emil Riemer vom 15. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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