Karel Ročeň
Der Gemeindeangestellte wird im September 1941 für die seit 1938 verbotene Kommunistische Partei der Tsche­choslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) geworben. Er wirbt einen weiteren Mann erfolg­reich für die KSČ an, entrichtet Mitgliedsbeiträge zur Unterstützung von Angehörigen politischer Häftlinge und ist Ende des Jahres 1941 auch an der Verbreitung von illegalen kommunistischen Flugschriften beteiligt.
Karel Ročeň wird im Februar 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 15. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 24. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Ročeň
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Ročeň und weitere Personen vom 25. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Ročeň und weitere Angeklagte vom 15. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1
Ablehnung des Gnadenerweises für Karel Ročeň und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Sterbeurkunde von Karel Ročeň vom 25. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























