Karel Ročeň

11. August 1905, Chotzen (Choceň) – 24. Mai 1943
Karel Ročeň wird am 11. August 1905 in Chotzen gebo­ren.
Der Gemeinde­angestellte wird im September 1941 für die seit 1938 verbotene Kommu­nistische Partei der Tsche­choslowakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) geworben. Er wirbt einen weiteren Mann erfolg­reich für die KSČ an, entrichtet Mitglieds­beiträge zur Unter­stützung von Ange­hörigen politischer Häftlinge und ist Ende des Jahres 1941 auch an der Verbrei­tung von illegalen kommu­nistischen Flugschriften beteiligt.
Karel Ročeň wird im Februar 1942 festge­nommen, vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 15. Dezem­ber 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 24. Mai 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Ročeň

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Ročeň und weitere Perso­nen vom 25. September 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Ročeň und weitere Ange­klagte vom 15. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1

Ablehnung des Gnadenerweises für Karel Ročeň und weitere Verur­teilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Sterbeurkunde von Karel Ročeň vom 25. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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