Gerardus Rodrigus
Am 10. November 1937 beteiligt sich Rodrigus an einem Sprengstoffanschlag auf das im Antwerpener Hafen liegende italienische Schiff „Boccaccio“. 1940 wird er für die deutsche Wehrmacht tätig und am 7. Dezember 1940 festgenommen.
Er wird am 11. November 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Gerardus Rodrigus am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Gerardus Rodrigus
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Haftbefehl gegen Gerardus Rodrigus vom 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Gerardus Rodrigus und andere, 11. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14588
Ablehnung der Gnadengesuche von Gerardus Rodrigus und anderen, 25. August 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Mitteilung über die Hinrichtung von Gerardus Rodrigus vom 7. September 1943
Bundesarchiv R 3017/32607


























