Josef Roelands

19. September 1923, Ekeren – 24. November 1944
Der belgische Schuhmacher Josef Roelands ist seit dem 1. April 1943 als belgischer „Zivilarbeiter“ beim Heeresbekleidungsamt in Berlin-Reinickendorf tätig.
Am 15. September 1944 stiehlt er die Handtasche einer Passantin und wird deshalb nach der „Verordnung gegen Volksschädlinge“ angeklagt. Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 10. November wegen des Raubüberfalls zum Tode.
Der 21-jährige Josef Roelands wird am 24. November 1944 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef Roelands

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteils des Sondergerichts III bei dem Landgericht Berlin gegen Josef Roelands

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3717

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