Otto Röske
Gemeinsam mit Arbeitskollegen entwendet Otto Röske Lebensmittel aus beschädigten Sendungen. Wegen „Diebstahl von Beförderungsgütern“ wird er gemeinsam mit zwölf weiteren Arbeitern angeklagt.
Das Sondergericht bei dem Landgericht Berlin verurteilt den verheirateten Familienvater von vier Kindern am 25. November 1943 auf Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung“ zum Tode.
Otto Röske wird am 21. Dezember 1943 in der Straf­anstalt Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Otto Röske
Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei
Urteil gegen Otto Röske und zwölf Mitangeklagte, 23. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Frankfurt/Oder, Nr. 1211
Sterbeurkunde von Otto Röske vom 22. Dezember 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































