Otto Röske

3. Februar 1906, Landsberg (Gorzów Wielkopolski) – 21. Dezember 1943
Otto Röske ist nach dem Besuch der Volks­schule in einer Jute­spinnerei beschäftigt. Diese Tätigkeit gibt er aus gesund­heitlichen Gründen auf, ist arbeitslos und führt zeitweise Gelegenheits­arbeiten durch. Ab Sommer 1935 ist er in Landsberg als Boden­arbeiter bei der Güter­abfertigung eingestellt und arbeitet dort bis zu seiner Festnahme.
Gemeinsam mit Arbeits­kollegen entwendet Otto Röske Lebens­mittel aus beschädigten Sendungen. Wegen „Diebstahl von Beförderungs­gütern“ wird er gemeinsam mit zwölf weiteren Arbeitern angeklagt.
Das Sondergericht bei dem Land­gericht Berlin verurteilt den verheirateten Familienvater von vier Kindern am 25. November 1943 auf Grundlage der „Volks­schädlings­verord­nung“ zum Tode.
Otto Röske wird am 21. Dezember 1943 in der Straf­anstalt Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Otto Röske

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

Urteil gegen Otto Röske und zwölf Mitangeklagte, 23. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Frankfurt/Oder, Nr. 1211

Sterbeurkunde von Otto Röske vom 22. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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