Jean Roger
Im Juni begeht er zusammen mit dem Franzosen Raymond Chanteau einen Einbruchdiebstahl in ein Tabakgeschäft. Aufgrund einer Handverletzung mit anschließender Blutvergiftung verbringt Roger drei Wochen im Krankenhaus. Im September planen sie gemeinsam den Diebstahl von Geld und Lebensmittel­karten aus einer Fabrik, in der Chanteau gearbeitet hatte.
Am 6. Januar 1943 verurteilt das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin Jean Roger und Raymond Chanteau auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Jean Roger am 16. Februar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jean Roger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jean Roger, 17. Februar 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1931
Sterbeurkunde von Jean Roger vom 17. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





