Lucienne Rognant
Sie wird mit 27 anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern wegen Einbruchdiebstahls, Hehlerei und „Kriegswirtschaftsverbrechen” vor dem Sonder­gericht Berlin angeklagt. Den mehrheitlich französischen Angeklagten werden insgesamt 43 Geschäftseinbrüche zwischen Anfang Februar und Mitte März 1943 in ganz Berlin zur Last gelegt.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt am 23. August 1943 insgesamt 16 der Angeklagten zum Tode, darunter auch Lucienne Rognant. Die übrigen Angeklagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Lucienne Rognant wird am 24. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Lucienne Rognant
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Nachricht über die Vollstreckung des Todesurteils an Geneviève Comelli, Lucienne Rognant und Renée Tanton
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3185/18
Sterbeurkunde von Lucienne Rognant vom 25. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







