Vladimír Roháček


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Vladimír Roháček, 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-419-10
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht erfährt Vladimír Roháček Anfang 1940 von seinem Kollegen Karel Čámský von der Möglichkeit, sich auf sicherem Weg der Tschechoslowakischen Legion im Ausland anzuschließen. Als er selber auf dieser Flucht­route das Land verlassen will, überredet Čámský ihn stattdessen zur Mitarbeit und macht ihn mit Ctibor Träger bekannt, der die Transporte organisiert. Er nimmt an Be­sprechungen teil und ist als dessen Nachfolger im Ge­spräch.
Am 10. Februar 1941 wird er festgenommen. Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 16. Juni 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat, Verabredung zum Landesverrat und zur Feindbegünstigung” mit elf weiteren Angeklagten zum Tode. Sie alle werden am 3. November 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vladimír Roháček
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ctibor Träger und andere vom 16. Juni 1942
Bundesarchiv R 3001/144639
Bekanntmachung der Hinrichtung von Vladimír Roháček und anderen, plakatiert Ende 1942 in Prag und Pilsen
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-419-1
Sterbeurkunde von Vladimír Roháček vom 4. November 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































































