Vojtěch Rojík
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht verhilft Vojtěch Rojík ab Januar 1942 als Gemeindevorsteher mehreren von der Gestapo gesuchten Personen zu neuen Identitäten, indem er polizeiliche An- und Abmeldungen ausstellt. Zudem versorgt er die Personen mit Lebensmittelkarten, für deren Ausgabe in Aujest er zuständig ist.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 12. März 1943 wegen „landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat” zusammen mit Jaroslav Koukolík und Karel Bača zum Tode. Vojtěch Rojík wird am 25. Juni 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vojtěch Rojík
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Koukolík und andere vom 2. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-336-12
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Vojtěch Rojík und weitere Personen vom 12. März 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-336-12
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Koukolík und Vojtěch Rojík vom 25. Juni 1943
Privatbesitz
Sterbeurkunde von Vojtěch Rojík vom 26. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























