Eduard Rondio

22. Februar 1924, Berlin – 10. Juni 1943
Eduard Rondio

Erkennnungsdienstliches Foto von Eduard Rondio

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354

Eduard Rondio beginnt nach der Volksschule eine Maurer­lehre, ist dann jedoch als Arbeits­bursche und als Kraftfahrer bei verschiedenen Arbeitgebern tätig.
Im Frühjahr 1942 überfällt er in den späten Abend- und Nacht­stunden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen Homo­sexuelle in der Nähe des Berliner Alexander­platzes und raubt diese aus.
Eduard Rondio wird am 17. November 1942 gemeinsam mit Johann Giza, Günter Mäurich und Harry Kelemen vom Sondergericht VI beim Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt.
Während Harry Kelemen begnadigt wird, werden die Gnaden­gesuche der drei anderen Männer abgelehnt. Sie werden am 10. Juni 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Eduard Rondio

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

Gnadenverfahren von Günter Mäurich, Johann Giza, Eduard Rondio und Harry Kelemen

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354

Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe, 11. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3353

Sterbeurkunde von Eduard Rondio vom 11. Juni 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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