Heinz Rothholz
Da die Auswanderungspläne scheitern, kehrt er im Juli 1940 nach Berlin zurück. Wenige Tage nach seiner Rückkehr wird er am 25. Juli 1940 zur Arbeit als Hilfs­mechaniker in der Abteilung 133, der „Judenabteilung”, im Elektro­motorenwerk der Siemenswerke gezwungen.
Dort lernt er Herbert Baum kennen, dessen Gruppe er sich anschließt. Am 17. Mai 1942 wird Heinz Rothholz zusammen mit anderen Gruppenmitgliedern von Baum über den geplanten Brandanschlag auf die antisowjetische Ausstellung „Das Sowjetparadies” informiert.
Vier Tage nach dem Anschlag werden am 22. Mai 1942 vier Mitglieder der Gruppe, darunter auch Rothholz, auf ihrer Arbeitsstelle festgenommen. Bei Rothholz werden „zweimal verschärfte Vernehmungsmittel in Form von Stockhieben in Anwendung gebracht”.
Er wird am 10. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. März 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Heinz Rothholz
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Heinz Rothholz und andere Angehörige der Gruppe um Herbert Baum, 10. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/33975
Ablehnung eines Gnadenerweises für Heinz Rothholz und andere Angehörige der Gruppe um Herbert Baum, 19. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/33975
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Heinz Rothholz, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1642
Bekanntmachung der Hinrichtung von Angehörigen der Gruppe Baum, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1642





























