Stanislav Roubal


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislav Roubal, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 328
Im Juni 1939 wird Roubal als Kreisleiter für die seit 1938 verbotene KSČ in Mährisch-Ostrau angeworben und damit beauftragt, die kommunistische Kreisorganisation mit Bezirks- und Kreisleitungen illegal neu aufzubauen. Ab April 1940 ist er als KSČ-Zentralinstrukteur für das Gebiet Südost-Böhmen verantwortlich, in dem die Kreise Pardubitz, Deutsch-Brod, Jungbunzlau und Königgrätz neu aufgebaut werden sollen. Durch enge Zusammen­arbeit mit den Kreissekretären können dort eine Vielzahl von neuen Funktionären angeworben und monatliche Beiträge kassiert werden, die unter anderem zur Unter­stützung von Angehörigen politischer Häftlinge verwen­det werden.
Stanislav Roubal wird im Februar 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshof” am 22. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 12. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Stanislav Roubal
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Roubal vom 22. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 328
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Roubal vom 22. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 328
Ablehnung des Gnadenerweises für Stanislav Roubal vom 31. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 328
Sterbeurkunde von Stanislav Roubal vom 13. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























