Metoděj Rousek
Nach der Besetzung der böhmischen Länder wird er im April 1941 für die Mitarbeit in der seither verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz KSČ) angeworben. Er zahlt einmalig einen Mitgliedsbeitrag und ist bereit, bei der Sabotage eines deutschen Eisenbahntransports mitzuwirken. Die Aktion kommt jedoch wegen der geringen Teilnehmerzahl und weil Metoděj Rousek und ein anderer Mann davon abraten, nicht zustande.
Metoděj Rousek wird am 14. Oktober 1942 festgenommen und am 20. Februar 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung des kommunistischen Hochverrats” zum Tode verurteilt. Sämtliche Gnadengesuche werden abgelehnt und der 23-jährige am 11. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Metoděj Rousek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Metoděj Rousek vom 20. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/14230
Gnadengesuch des Rechtsanwalts Hellmuth Boden für Metoděj Rousek vom 22. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/14230
Sterbeurkunde von Metoděj Rousek vom 12. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















