Lucien Rozet

6. Juni 1923, Boissy-Saint-Léger/Seine-et-Oise – 4. August 1944
Lucien Rozet arbeitet nach der Schule für die französische Armee in Unterwasserbunkern und Munitionslagern. Später kommt Rozet als französischer „Zivilarbeiter“ nach Hamburg, am 12. Dezember 1943 nach Berlin. Bei der Firma Dellschau Stahlbau in Berlin-Tempelhof wird er als Dreher beschäftigt. Aufgrund von Magenbeschwerden gibt er die Arbeit bald auf und versucht nach Frankreich zurückzukehren, muss jedoch auf seine Papiere warten.
Im März 1944 beteiligt sich Rozet an drei Geschäfts­einbrüchen. Am 14. Juli verurteilt ihn das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 21-jährige Lucien Rozet am 4. August 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Lucien Rozet

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Lucien Rozet, 4. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1604/4

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