Hans-Werner Rubens
1935 wird er erstmals wegen homosexueller Beziehungen sowie wegen sexuellen Missbrauchs zu Haftstrafen verurteilt. Am 9. Februar 1944 verurteilt das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin Rubens als „gefährlichen Sittlichkeitsverbrecher” zum Tode. Ihm wird vorgeworfen wiederholt Jungen unter 14 Jahren sexuell missbraucht zu haben. Die jüdische Herkunft seiner Familie wirkt sich bei der Urteilsfindung strafverschärfend aus.
Hans-Werner Rubens wird am 2. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans-Werner Rubens
Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei
Tenor des Urteils des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Hans-Werner Rubens vom 9. Februar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 4047
Ablehnung eines Gnadenerweises für Hans-Werner Rubens vom 22. Februar 1944
Bundesarchiv R 3001/143365
Mitteilung über die Hinrichtung von Hans-Werner Rubens vom 3. März 1944
Bundesarchiv R 3001/143365
Sterbeurkunde von Hans-Werner Rubens vom 3. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











