Anna Rupp
Anna Rupp wird am 26. Mai 1944 vom I. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart wegen „Wehrkraft­zersetzung” zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt und im Zuchthaus Waldheim in Sachsen inhaftiert.
Am 15. September 1944 erhebt der Oberreichsanwalt beim „Volksgerichtshof” Einspruch gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart. Daraufhin wird Anna Rupp nach Berlin überführt und am 29. November 1944 vom Besonderen Senat des „Volksgerichthofs” unter dem Vorsitz von Roland Freisler wegen „Wehrkraftzersetzung” zum Tode verurteilt.
Anna Rupp wird am 19. Januar 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Anna Rupp
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Anna Rupp, 29. November 1944
Bundesarchiv R 3018/5016
Protokoll der Verkündung des Todesurteils gegen Anna Rupp, 19. Januar 1945
Bundesarchiv R 3018/5016
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Anna Rupp, 19. Januar 1945
Bundesarchiv R 3018/5016









