Karl Rupprecht

13. November 1912, Rothenbach – 12. Mai 1942
Karl Rupp­recht wächst in Nürn­berg auf, erlernt nach der Volks­schule das Bäcker­hand­werk und ist von 1931 bis 1935 als Leb­kuchen­bäcker tätig. Ab 1934 wird er straf­fällig und wegen Eigen­tums­delikten sowie uner­laub­ten Musi­zierens und Bettelns auf Wander­schaft zu meh­reren Haft­strafen verur­teilt.
Im Septem­ber 1941 arbeitet er bei einem Bäcker­meis­ter in Nürn­berg, ver­lässt jedoch im Novem­ber seine Arbeits­stelle, da sein Meister ihm seine Vor­strafen stän­dig vor­gehal­ten habe, und lebt fortan von Gele­gen­heits­arbeiten in verschie­denen Städten. Er begeht einen Fahr­rad­dieb­stahl und in Berlin am Anhalter Bahn­hof Koffer­dieb­stähle und wird Ende Januar 1942 festge­nom­men.
Das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt Karl Rupp­recht am 18. März 1942 wegen Dieb­stahls im Rück­fall auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode.
Er wird am 12. Mai 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Rupprecht

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei

Sterbeurkunde von Karl Rupprecht vom 12. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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