Karl Rupprecht
Im September 1941 arbeitet er bei einem Bäckermeister in Nürnberg, verlässt jedoch im November seine Arbeitsstelle, da sein Meister ihm seine Vorstrafen ständig vorgehalten habe, und lebt fortan von Gelegenheitsarbeiten in verschiedenen Städten. Er begeht einen Fahrraddiebstahl und in Berlin am Anhalter Bahnhof Kofferdiebstähle und wird Ende Januar 1942 festgenommen.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt Karl Rupprecht am 18. März 1942 wegen Diebstahls im Rückfall auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode.
Er wird am 12. Mai 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Rupprecht
Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Kartei
Sterbeurkunde von Karl Rupprecht vom 12. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



