Benedikt Rymer

5. April 1916, Bottrop – 17. Juli 1942
Benedikt Rymer studiert an der Technischen Hochschule Katowice Chemie und arbeitet zunächst bei einem Hüt­tenbetrieb in Hajduki Wielkie. Nach dem deutschen Über­fall auf Polen findet er keine geeig­nete Anstellung mehr.
Im Dezember 1939 schließt er sich der Wider­standsgrup­pe Siła Zbrojna Polska (SZP – Bewaffnete Macht Polens) an. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Militär­angehöri­gen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deutschen Besatzer.
Benedikt Rymer übernimmt zunächst die Verteilung von Untergrund­zeitschriften und Kurieraufgaben. Im Sommer des Jahres 1940 wird er Mitglied des Führungs­stabes der SZP in Schlesien.
Der 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” verurteilt Benedikt Rymer am 7. März 1942 zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Widerstands­gruppe wegen „Landesver­rats in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und landes­verräterischer Feind­begünstigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Benedikt Rymer

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Benedikt Rymer vom 7. März 1942

Bundesarchiv R 3017/11790

Sterbeurkunde von Benedikt Rymer vom 17. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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