Benedikt Rymer
Im Dezember 1939 schließt er sich der Widerstandsgrup­pe Siła Zbrojna Polska (SZP – Bewaffnete Macht Polens) an. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Militärangehöri­gen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deutschen Besatzer.
Benedikt Rymer übernimmt zunächst die Verteilung von Untergrundzeitschriften und Kurieraufgaben. Im Sommer des Jahres 1940 wird er Mitglied des Führungsstabes der SZP in Schlesien.
Der 2. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Benedikt Rymer am 7. März 1942 zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe wegen „Landesver­rats in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Benedikt Rymer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Benedikt Rymer vom 7. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11790
Sterbeurkunde von Benedikt Rymer vom 17. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































