Michael Rymer

26. September 1919, Ratibor (Racibórz) – 17. Juli 1942
Michael Rymer wird am 26. September 1919 im schle­sischen Ratibor geboren. Er besteht im Jahr 1938 das Abitur und arbeitet anschließend als Praktikant in Königs­hütte. Das geplante Studium an der Tech­nischen Hoch­schule kann er nach dem deutschen Überfall nicht be­ginnen.
Anfang 1940 schließt er sich der Widerstands­gruppe Siła Zbrojna Polska (SZP – Bewaffnete Macht Po­lens) an. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Militär­angehörigen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deut­schen Besatzer.
Michael Rymer verfasst zunächst vor allem Artikel für eine Untergrund­zeitschrift und beteiligt sich an der Pro­duktion der Zeitung. Im Mai 1940 wird er als Kurier des Führungs­stabes im Bezirk Teschen ein­gesetzt.
Der 2. Senat des „Volks­gerichtshof” verurteilt Michael Rymer am 7. März 1942 zusammen mit fünf wei­teren Mitgliedern der Wider­standsgruppe wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat in Verbindung mit landes­verräterischer Feindbegüns­tigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Michael Rymer

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Michael Rymer vom 7. März 1942

Bundesarchiv R 3017/11790

Sterbeurkunde von Michael Rymer vom 17. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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