Michael Rymer
Anfang 1940 schließt er sich der Widerstandsgruppe Siła Zbrojna Polska (SZP – Bewaffnete Macht Polens) an. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Militärangehörigen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deut­schen Besatzer.
Michael Rymer verfasst zunächst vor allem Artikel für eine Untergrundzeitschrift und beteiligt sich an der Pro­duktion der Zeitung. Im Mai 1940 wird er als Kurier des Führungsstabes im Bezirk Teschen eingesetzt.
Der 2. Senat des „Volksgerichtshof” verurteilt Michael Rymer am 7. März 1942 zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat in Verbindung mit landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Michael Rymer
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Michael Rymer vom 7. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11790
Sterbeurkunde von Michael Rymer vom 17. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































