Joachim Sadrozinski
Im Mai 1939 wird Sadrozinski zur Kriegsakademie nach Berlin abgeordnet. Nach verschiedenen Fronteinsätzen im Zweiten Weltkrieg wird der Oberstleutnant im Generalstab wegen einer Verwundung im Juni 1944 zur Führerreserve beim Oberkommando des Heeres versetzt und arbeitet als Gruppenleiter im Stab von General Friedrich Fromm, dessen Stabschef wenige Wochen zuvor Claus Schenk Graf von Stauffenberg geworden ist.
Am 20. Juli 1944 arbeitet Sadrozinski nach der Festsetzung des gemeinsamen Vorgesetzten Generaloberst Fromm im Berliner Bendlerblock eng mit Stauffenberg zusammen.
Sadrozinski wird unmittelbar nach dem Scheitern des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 von der Gestapo festgenommen. Am 14. August wird er aus der Wehrmacht ausgestoßen und am 21. August 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt.
Joachim Sadrozinski wird am 29. September 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944”, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Joachim Sadrozinski vor dem „Volksgerichtshof”, 21. August 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Fritz Thiele, Ulrich Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, Ludwig Freiherr von Leonrod, Friedrich Jäger und Joachim Sadrozinski, 21. August 1944
Bundesarchiv R 3001/24775
Sterbeurkunde von Joachim Sadrozinski vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























