André Sainteville

23. Februar 1924, Paris – 15. September 1944
Der französische Schuhmacher André Sainteville kommt als „Zivilarbeiter” nach Berlin. Zusammen mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangsarbeiter begeht er mehrere Geschäfts­einbrüche.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen” wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch André Sainteville. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
André Sainteville wird am 15. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anordnung des Reichsministers der Justiz Thierack zur Vollstreckung des Todesurteils an André Sainteville und Anderen, 9. September 1944

Landesarchiv Berlin A Rep. 355, Nr. 1695

Mitteilung über die Hinrichtung von André Sainteville vom 15. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1696/3

Sterbeurkunde von André Sainteville vom 16. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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