Fritz Sakschewski

22. Juni 1918, Marienwerder – 28. November 1940
Fritz Sakschewski

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Fritz Sakschewski

Bundesarchiv R 3018/739

Fritz Sakschewski kommt als zweites von zehn Kindern eines Melkers in Marienwerder/Barnim zur Welt und wächst zeitweise bei Verwandten in Berlin auf. Er besucht die Volksschule bis 1932, arbeitet anschließend als Gelegenheitsarbeiter und landwirtschaftlicher Tagelöhner und ab 1935 als landwirtschaftlicher Arbeiter in verschiedenen Betrieben.
Am 18. Mai 1939 verlässt er seine Arbeitsstelle und begibt sich nach Polen. Auf einem Grenzkommissariat lässt er sich für den polnischen Nachrichtendienst anwerben.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Fritz Sakschewski am 15. August 1940 wegen „Landesverrats” zum Tode. Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und der 22-Jährige am 28. November 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Fritz Sakschewski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Fritz Sakschewski vom 28. November 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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