André Salan
Er wird mit 27 anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern wegen Einbruchdiebstahls, Hehlerei und „Kriegswirtschaftsverbrechen” vor dem Sondergericht Berlin angeklagt.
Den mehrheitlich französischen Angeklagten werden insgesamt 43 Geschäftseinbrüche zwischen Anfang Februar und Mitte März 1943 in ganz Berlin zur Last gelegt.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt am 23. August 1943 insgesamt 16 der Angeklagten zum Tode, darunter auch André Salan. Die übrigen Ange­klagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Der 22-jährige André Salan wird am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von André Salan
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von André Salan vom 15. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019














