Lothar Salinger
Durch seine Mitgliedschaft im zionistischen Jugendverband Habonim und seine Freundschaft mit Heinz Birnbaum kommt er mit der Widerstandsgruppe um Herbert Baum in Kontakt, der er sich anschließt.
Nach einem Brandanschlag auf die nationalsozialistische Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies” am 18. Mai 1942 wird die Gruppe enttarnt.
Lothar Salinger wird am 15. Juli 1942 festgenommen, am 10. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. März 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Lothar Salinger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Lothar Salinger und andere, 10. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/33975
Ablehnung eines Gnadenerweises und Anordnung der Vollstreckung der Todesurteile gegen Lothar Salinger und weitere Angehörige der Gruppe Baum, 26. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/33975
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Lothar Salinger, 4. März 1943
Bundesarchiv 3018/1642
Bekanntmachung der Hinrichtung von Angehörigen der Gruppe Baum, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1642






























