Salvador Sallo Serra
Er geht als „Zivilarbeiter” nach Berlin, wo er als Schweißer beschäftigt ist. Seine letzte Tätigkeit hat er in Berlin-Kreuzberg bei der Firma Filtermann.
Das Sondergericht VII beim Landgericht Berlin verurteilt Salvador Sallo Serra am 3. November 1943 als „Volks­schädling” wegen „Diebstahl und Hehlerei” zum Tode. Er soll „im Sommer 1943 in Berlin unter Ausnutzung der Verdunkelung mindestens sechs Einbrüche in fliegerge­schädigten Geschäften” begangen haben.
Salvador Sallo Serra wird am 14. Januar 1944 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Salvador Sallo Serra
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 3716
Sterbeurkunde von Salvador Sallo Serra vom 15. Januar 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



