Viktor Samerski

2. März 1883, Christburg/Stuhm (Dzierzgoń/Sztum) – 10. Oktober 1939
Viktor Samerski wird am 2. März 1883 als Sohn eines Schuhmachermeisters in Christburg im Kreis Stuhm geboren. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitet er als Handlungsgehilfe. Er nimmt am Ersten Weltkrieg teil und ist im Anschluss bei der Reichsbahn tätig. 1931 wird er zum Eisenbahnsekretär ernannt.
Durch seinen Schwager Franz Rutkiewicz, einen Beam­ten der polnischen Staatsbahn in Danzig, kommt er mit dem polnischen Nachrichtendienst in Kontakt. Diesen informiert er unter anderem über logistische, zum Teil geheime Pläne der Reichsbahn für Wehrmachts­trans­porte.
Viktor Samerski wird denunziert, am 2. Juni 1939 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 10. Oktober 1939 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Viktor Samerski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Rutkiewicz, Viktor Samerski und Johann Ruchalski vom 2. Juni 1939

Bundesarchiv R 3017/49245

Niederschrift über den Vollzug der Todesstrafe an Franz Rutkiewicz, Viktor Samerski und Johann Ruchalski vom 10. Oktober 1939

Bundesarchiv R 3017/49245

Sterbeurkunde von Viktor Samerski vom 10. Oktober 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück