Mauritz Samson
Im Mai 1938 siedelt er von Amsterdam nach Paris über, wo er einen Hausierhandel betreibt, und bereist dann als Geschäftsführer einer Artistentruppe mehrere Städte in Südfrankreich. Zurück in Paris lernt er im April 1939 einen Mitarbeiter des französischen Nachrichtendiensts kennen und wird von diesem angeworben. In der Folgezeit reist er mehrmals nach Deutschland, um Erkundigungen zu militärischen Anlagen, vor allem Flugplätzen, einzuholen.
Am 8. Juli 1939 wird er festgenommen, we­gen „landesverräterischer Ausspähung” vor dem „Volks­gerichtshof” angeklagt und schließlich am 13. Juni 1940 wegen „Landesverrats und Spionage” zum Tode verurteilt.
Mauritz Samson wird am 30. August 1940 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Mauritz Samson
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volks­gerichtshofs” gegen Mauritz Samson vom 31. Januar 1940
Bundesarchiv R 3017/14336, Bd. 1
Urteil des „Volks­gerichtshofs” gegen Mauritz Samson vom 13. Juni 1940
Bundesarchiv R 3017/14336, Bd. 1
Gnadengesuch von Mauritz Samson vom 20. Juli 1940
Bundesarchiv R 3017/14336, Bd. 1
Bekanntmachung der Hinrichtung von Mauritz Samson
Bundesarchiv R 3017/14336, Bd. 2































































