Zoran Savić

9. November 1918, Smederevo – 25. November 1943
Zoran Savić wird am 9. November 1918 in Smederevo geboren, besucht das Gymnasium und erlernt das Fri­seur­handwerk. Als Ange­höriger der serbischen Armee nimmt er an den Kämpfen auf dem Balkan teil, nachdem die deutsche Wehr­macht im April 1941 Jugos­lawien und Griechen­land überfällt. Im Sep­tember 1941 kommt er als „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land.
Zoran Savić und Željko Barto­lović werden am 4. Novem­ber 1943 vom Sonder­gericht V beim Land­gericht Berlin nach der „Volks­schädlingsver­ordnung” wegen „schwerem Diebstahl und wegen Hehlerei” zum Tode verurteilt. Sie sollen „unter Ausnutzung der Verdun­ke­lung in mehreren Fällen und im größeren Umfang Lebens­­mittel und Le­bens­mittel­karten­abschnitte durch Einbruch gestohlen” haben.
Am 25. November 1943 wird Zoran Savić im Straf­ge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des Sondergerichts bei dem Landgericht Berlin gegen Željko Bartolović, Zoran Savić, Vladimir Bozickovic und Josef Rajichardt vom 27. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286/2

Urteil des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin gegen Zoran Savić vom 4. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286

Handschriftliches Gnadengesuch von Zoran Savić vom 9. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286/1

Sterbeurkunde von Zoran Savić vom 26. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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