Josef Schaap
Zwischen 1937 und 1939 ist Josef Schaap der Kopf der international agierenden Wollweber-Gruppe, die Sabotage und Anschläge auf deutsche, italienische und japanische Schiffe verübt.
Am 20. August 1940 wird er in Dänemark festgenommen und befindet sich seit dem 27. August 1942 in Untersuchungshaft beim Kriminalgericht in Berlin-Moabit.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Josef Schaap am 2. April 1943 wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat” und „Feindbegünstigung” zum Tode.
Josef Schaap wird am 30. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Schaap
Bundesarchiv R 3017/32607
Haftbefehl gegen Josef Schaap, 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Schaap, 2. April 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Abschiedsbrief von Joop Schaap an seine Familie mit Übersetzung, 30. Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Sterbeurkunde von Josef Schaap vom 31. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























