Bernhard Schäfers


Ausweisfoto von Bernhard Schäfers
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13895
Am 22. September 1943 wird der wegen Eigentums­delikten vorbestrafte Schäfers erneut festgenommen. Ihm werden mehrere Tierdiebstähle und illegale Schlachtungen sowie der Handel mit zwangsbe­wirtschafteten Waren vorgeworfen.
Am 11. Februar 1944 wird er gemeinsam mit Erwin Förster und Erich Soost sowie weiteren Mittätern angeklagt. Bernhard Schäfers gelingt jedoch in der Nacht vom 5. auf den 6. März 1944 die Flucht aus dem Straf­gefängnis Plötzensee.
Nach seiner Ergreifung Ende Dezember 1944 wird er am 27. Januar 1945 vom Sondergericht IV beim Landgericht Berlin wegen „fortgesetzten Diebstahls in Tateinheit mit Kriegs­wirtschaftsverbrechen in einem besonders schweren Falle” auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode verurteilt.
Bernhard Schäfers wird am 14. Februar 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bernhard Schäfers
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13895
Mitteilung über die Flucht von Bernhard Schäfers aus dem Strafgefängnis Plötzensee, 8. März 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13896
Urteil des Sondergerichts IV beim Landgericht Berlin gegen Bernhard Schäfers, 27. Januar 1945
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13895
Ablehnung des Gnadengesuchs von Bernhard Schäfers, 7. Februar 1945
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13894
Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe an Bernhard Schäfers, 14. Februar 1945
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 13894/1


















