Philipp Schaeffer
Nach dem Reichstagsbrand 1933 wird Philipp Schaeffer zum ersten Mal kurzzeitig festgenommen, ist nach der Freilassung aber wieder für die nun illegale KPD in Berlin und Brandenburg aktiv. Er wird wiederholt festgenommen und ist von November 1935 bis März 1940 in Haft.
Nach seiner Freilassung kommt er mit Wilhelm Guddorf, den er in der Haft kennengelernt hat, sowie mit weiteren Mitgliedern der Roten Kapelle in Kontakt. Dazu gehören vor allem Elisabeth und Kurt Schumacher und auch Harro Schulze-Boysen.
Bei dem Versuch, das jüdische Ehepaar Hohenemser am Selbstmord zu hindern, verletzt sich Schaeffer, so dass er Monate im Krankenhaus verbringen muss.
Nach der Enttarnung der Roten Kapelle wird er am 2. Oktober 1942 festgenommen und am 6. Februar 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Philipp Schaeffer wird am 13. Mai 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Walter Küchenmeister, Philipp Schaeffer und andere, 6. Februar 1943
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Philipp Schaeffer vom 14. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
































