Heinrich Schäffner
Er wird im Sommer 1936 für den französischen Nach­richtendienst angeworben und erstattet zunächst Bericht über Arbeitsdienstlager in verschiedenen südwestdeut­schen Städten. Auf einer Vielzahl weiterer Erkundungs­reisen ins deutsch-französische Grenzgebiet und an die Nord- und Ostseeküste kund­schaftet er bis zu seiner Festnahme im Januar 1938 Befestigungs- und Rüstungs­anlagen der deutschen Wehrmacht aus und fertigt davon teilweise Lichtbildaufnahmen an.
Heinrich Schäffner wird am 18. November 1938 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Landesverrats“ zum Tode ver­urteilt und am 1. Februar 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Heinrich Schäffner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Heinrich Schäffner vom 18. November 1938
Bundesarchiv R 3018/14152
Sterbeurkunde von Heinrich Schäffner vom 1. Februar 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




















































