Jan van Schaik
Als Mitglied der Kommunistischen Partei der Niederlande kommt er 1936 in Kontakt zu Mitarbeitern der internatio­nal agierenden Wollweber-Gruppe, einer von der Kom­munistischen Internationale unterstütz­ten Organisation, die Schiffssabotage betreibt.
Die Gruppe hat vor allem die Aufgabe, deutsche, italienische und japanische Schiffe in Häfen oder auf hoher See in die Luft zu sprengen. Schaik beherbergt illegal lebende Mitarbeiter, übermittelt Post und führt Aufklärungsaufträge durch.
Jan van Schaik wird am 1. Oktober 1940 festgenommen, zuerst in das Konzentrationslager Sachsen­hausen gebracht und von dort am 15. August 1942 ins Strafgefängnis Plötzensee überstellt. Am 17. November 1942 verurteilt ihn der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat” zum Tode. Sein Gnadengesuch vom 16. Januar 1943 wird abgelehnt.
Jan van Schaik wird während der sogenannten Blutnächte am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jan van Schaik
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Haftbefehl gegen Jan van Schaik, 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan van Schaik und andere, 17. November 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Ablehnung der Gnadengesuche von Jan van Schaik und anderen, 25. August 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Sterbeurkunde von Jan van Schaik vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















